Autofahren in Japan

Autofahren in Japan

Autofahren in Japan

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Sie fahren nach Japan? Das Auto wird Ihr bester Begleiter, um abseits der ausgetretenen Pfade zu entdecken! Erleben Sie Ihren Roadtrip in voller Autonomie und mit Seelenruhe dank dieses Leitfadens.

Sie fahren nach Japan? Das Auto wird Ihr bester Begleiter, um abseits der ausgetretenen Pfade zu entdecken! Erleben Sie Ihren Roadtrip in voller Autonomie und mit Seelenruhe dank dieses Leitfadens.

Zunächst: Ihren Führerschein übersetzen lassen

Der internationale Führerschein ist in Japan nicht gültig. Sie müssen eine Übersetzung ins Japanische bei der Japan Automobile Federation erhalten. Der Antrag kann online vor der Abreise oder vor Ort gestellt werden. Die JAF hat Niederlassungen in den meisten großen japanischen Städten. Dank ihrer guten Organisation dauert der Service nicht lange. Wenn Sie in Tokyo sind und Ihren Antrag um 9 Uhr einreichen, ist Ihr japanischer Führerschein am frühen Nachmittag fertig. In der Zwischenzeit können Sie einige Sehenswürdigkeiten besuchen: den Fischmarkt Tsukiji, den Tokyo Tower, Akihabara, Shinjuku…

Hier sind die erforderlichen Unterlagen für eine Führerscheinübersetzung:

  • Der Original-Führerschein
  • Ein Übersetzungsantragsschreiben
  • Der Pass
  • Die Bearbeitungsgebühren

Wo findet man ein Auto in Japan?

Mietwagendienste sind an vielen Orten im Archipel verfügbar – an strategischen Punkten auf der Insel Honshu sowie in Hokkaido, Okinawa, im Kyushu oder auf Shikoku. Möchten Sie die heiligen Berge von Nikko bereisen oder die japanische Hauptstadt erkunden, ohne öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen? Träumen Sie von einem Roadtrip auf der Tokaido-Route, im Herzen des ländlichen Japan? Die Agenturen in Tokyo arbeiten mit großen Automobilmarken zusammen, um das richtige Fahrzeug für jedes Abenteuer zu finden. Die Fahrzeugpalette reicht von Kompaktwagen bis zu Sportwagen, einschließlich Limousinen und SUVs. Praktisch und leicht zu fahren, sind die meisten japanischen Autos mit Automatikgetrieben ausgestattet – nur drei Gänge (Parken, Fahrt und Leerlauf) – sowie GPS und SIM-Karten, um immer verbunden zu bleiben.

Wie sehen japanische Straßen aus?

Wie in vielen anderen Ländern gibt es in Japan verschiedene Straßenkategorien. Die Kokudo bezeichnen Nationalstraßen mit blauen Verkehrsschildern und sind kostenlos zugänglich. Die Jidoshado und die Kosoku Doro sind die kostenpflichtigen japanischen Autobahnen, gekennzeichnet durch grüne Verkehrsschilder. Um sie zu erreichen, suchen Sie nach Mautstellen mit der Markierung "IC" (Interchange). Sie können die Maut mit der elektronischen Karte bezahlen, die mit Ihrem Auto verbunden ist, per Kreditkarte oder bar. Die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 100 km/h. Es gibt Stationen und Raststätten etwa alle 50 km, um kleine Reiseeinkäufe zu tätigen.

Die Highway, Driveway und Skyline, die wichtige Ziele verbinden, sind ebenfalls Hauptverkehrsstraßen vom Typ National mit fast den gleichen Regelungen wie die Kosoku Doro. Je nach Region gebührenpflichtig oder kostenlos, sind diese Straßen durch blaue Rundschilder mit einem weißen Auto in der Mitte gekennzeichnet. In großen Städten müssen Sie manchmal die Toshi Kosokudoro nutzen – kostenpflichtige Stadtautobahnen, die wegen Platzmangels erhöht gebaut wurden. Darüber hinaus hat jede Stadt ihr eigenes Netz von kleinen Straßen ohne Namen und Adressen.

Das Wichtigste über Verkehrsregeln in Japan

In Japan fährt man auf der linken Seite, mit dem Lenkrad auf der rechten Seite des Fahrzeugs. Diese Konfiguration kann anfangs verwirrend sein, aber mit Ihren Fahrten werden Sie sehen, dass es nicht so kompliziert ist. Bei den Verkehrsschildern gelten die gleichen internationalen Standards, mit englischen Übersetzungen (außer in kleineren Ortschaften). Wichtig: Ampeln sind auf der anderen Seite einer Kreuzung angebracht. Achten Sie darauf, direkt davor zu stoppen, aber nicht darunter, wenn Sie auf sie treffen. Auch ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie mitten in einer Kurve halten müssen, um Fußgängern den Vorrang zu geben. Bei Geschwindigkeitsbegrenzungen variieren diese zwischen 30 und 50 km/h in städtischen Gebieten. Sie können 60 km/h außerhalb von Siedlungen fahren und 100 km/h auf Autobahnen. Seien Sie jederzeit vorsichtig, besonders gegenüber Taxis.

Parken, teuer bezahlt in Japan…

Es ist der größte Albtraum von Autofahrern in Japan, egal ob Besitzer oder Mieter. Tokyo gehört zu den fünf teuersten Städten der Welt beim Thema Parken – kalkulieren Sie Ihr Budget also gut. Sie können entlang bestimmter Gehwege für etwa 100 Yen pro 15 oder 30 Minuten parken. Die Preise steigen natürlich in städtischen Zentren. Vor allem: Parken Sie korrekt und nicht irgendwo, um nicht mit einem Bußgeld rechnen zu müssen.

Tankstellen in Japan

Die japanischen Tankstellen bieten kostenlosen Premium-Service für Autofahrer, die dort tanken. Vom Empfang bis zur Abreise sind die Mitarbeiter äußerst freundlich gegenüber den Kunden. Sie werden Sie zunächst fragen, was Sie brauchen, sich ums Volltanken kümmern und Ihre Windschutzscheibe reinigen. Zahlungen können bar oder per Kreditkarte erfolgen.

Was tun bei Problemen auf der Straße?

Reifenpanne, Batterie… Niemand ist vor Autoproblemen sicher. Der erste Reflex beim Mieten eines Autos ist, sich gründlich über Versicherungen zu informieren. Zögern Sie nicht, ein paar Yen extra auszugeben – Vorbeugen ist besser als heilen. Im Falle einer Panne während Ihres Roadtrips in Japan, atmen Sie tief durch, nehmen Sie sich einen Moment Zeit und folgen Sie diesen Empfehlungen:

  • Parken Sie Ihr Fahrzeug an einem sicheren Ort, wenn möglich, und signalisieren Sie Ihre Panne mit den dafür vorgesehenen Funktionen oder Objekten.
  • Kontaktieren Sie Ihre Reiseagentur.
  • Warten Sie, bis Sie angerufen werden, um die ungefähre Ankunftszeit des Pannenhilfsdienstes zu bestätigen. Rufen Sie in der Zwischenzeit ein Taxi, um Sie zu holen, sobald Ihr Auto abgeschleppt wird.
  • Während der Pannendienst arbeitet, können Sie sich in der Umgebung etwas zu tun suchen: einen Snack in einem Restaurant nehmen, einkaufen oder idealerweise Ihre Besichtigungen fortsetzen.
  • Sobald das Auto repariert ist, kontaktiert Sie die Agentur zur Regelung der Kosten. Denken Sie jederzeit daran, eine Rechnung anzufordern.

Wagen Sie das Abenteuer!

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